Bevor man sich einer Brustoperation und den damit verbundenen Risiken aussetzt, sollte man sich darüber bewusst sein, welche Veränderung eine Brustvergrößerung mit sich bringt. In immer mehr Schönheitskliniken gibt es deshalb wichtige Voraussetzungen, die man unbedingt erfüllen muss, wenn man sich einer solchen Operation unterziehen möchte. Dabei ist ein Mindestalter von 21 Jahren vorgesehen, die Behandlung erfolgt immer unter Vollnarkose und dauert in der Regel ein bis zwei Stunden. Es gibt aber auch Schönheitschirurgen, denen es genügt, wenn die Patientin volljährig ist. Da die natürliche Entwicklung der Brust aber meistens erst mit 21 Jahren abgeschlossen ist, sollte man sich diesen Ratschlag zu Herzen nehmen.
Sofern man einen Kinderwunsch hegt, sollte man die Brustvergrößerung erst dann vornehmen, wenn man die Familienplanung abgeschlossen hat. Es gibt aber auch noch andere Gründe, welche gegen eine Vergrößerung der Brust sprechen können. Insbesondere dann, wenn man Probleme mit der Blutgerinnung hat oder zu übermäßiger Narbenbildung nach Verletzungen neigt, sollte man sich genau überlegen, ob man die Risiken einer Brustvergrößerung auf sich nehmen möchte.
In jedem Fall ist ein beratendes Gespräch mit einem Schönheitschirurgen sinnvoll. Am besten, man informiert sich bereits vor diesem Gespräch über das Internet und kann dann gezielte Fragen stellen. Wer sich beim behandelnden Arzt nicht richtig aufgehoben oder unsicher fühlt, sollte sich überlegen, ob er nicht zunächst ein weiteres Beratungsgespräch bei einem anderen Schönheitschirurgen wünscht.
Der Traum einer fast jeden Frau ist der perfekte Busen. Vor allem Frauen, die ihre Brüste zu klein finden, kämpfen mit einem geringen Selbstwertgefühl. Doch in der plastischen Chirurgie gibt es heutzutage zahlreiche Möglichkeiten einer Brustvergrößerung. Wir möchten hier die verschiedenen Methoden einmal vorstellen.
Die plastische Brustvergrößerung ist immer mit einer Operation verbunden. Allerdings gibt es verschiedene Methoden, wie diese Brustvergrößerung durchgeführt wird. Vorher sollte man sich mit dem behandelnden Arzt beraten. Für viele Frauen steht bei der Wahl der Methode im Vordergrund, wie stark man die Narbe später sehen wird.
Bei einer Brustvergrößerung hat man die Möglichkeit, dass der etwa 3 bis 4 cm lange Schnitt in der Brustfalte unter dem Busen erfolgt. Die Narbe wird später im Liegen leicht sichtbar sein. Bei der Operation wird das Implantat dann über oder unter den Muskel geschoben.
Eine zweite Möglichkeit besteht darin, sich die Brustimplantate über einen etwa 3 cm langen Schnitt in der Achselhöhle einsetzen zu lassen. Über einen Minitrichter gelangt der Chirurg bis zur Brust. Durch diese Öffnung wird das Brustimplantat dann eingeführt und auf oder unter den Muskel platziert. Auch diese Methode verspricht, dass die Narbe später relativ unsichtbar sein wird.
Die dritte Möglichkeit, für welche man sich bei einer Brustvergrößerung entscheiden kann, ist der Zugang über die Brustwarze. Nach der Operation wird ein relativ unsichtbarer halbmondförmiger Schnitt um den Brustwarzenhof herum zurückbleiben. Durch diesen Schnitt wird das Brustimplantat in eine präparierte Tasche auf dem Brustmuskel eingesetzt.